Wasserversorgung
- Wasser, das für Lebensmittel, Hände, Arbeitsgeräte, Flächen, Reinigung oder Desinfektion verwendet wird, muss grundsätzlich Trinkwasserqualität besitzen.
- Vor Eröffnung beziehungsweise abhängig von der örtlichen Situation kann eine mikrobiologische Untersuchung einer Trinkwasserzapfstelle erforderlich oder sinnvoll sein.
- Für Arbeitsgeräte sind geeignete Reinigungs- und gegebenenfalls Desinfektionsmöglichkeiten mit ausreichender Warm- und Kaltwasserversorgung vorzusehen.
Notfallvorsorge
- Für Stromausfall, Ausfall von Kühlgeräten, Wasserunterbrechung, Schädlingsbefall, Glasbruch, Rückruf und Krankheitsausfälle sollten konkrete Abläufe festgelegt sein.
- Kühltemperaturen und Dauer einer Unterbrechung werden erfasst; unsichere Ware wird gesperrt, bewertet und gegebenenfalls entsorgt.
- Wichtige Kontakte, Ersatzgeräte, Sperrmaterial und Kommunikationswege sollten schnell verfügbar sein.
Zusammenarbeit mit Behörden
- Frühe Abstimmung mit Lebensmittelüberwachung, Gesundheitsamt und gegebenenfalls Veterinäramt hilft, regionale Auslegung und besondere Sortimentsanforderungen zu klären.
- Bei Kontrollen sollten Eigenkontrollunterlagen, Schulungsnachweise, Pläne, Produktinformationen und Rückverfolgbarkeit geordnet vorliegen.
- Beanstandungen werden mit Frist, Verantwortlichkeit und Wirksamkeitsprüfung bearbeitet und dokumentiert.
