Wareneingang
- Jede Lieferung ist auf beschädigte oder verschmutzte Verpackungen, verdorbene Ware, Schädlingsspuren, falsche Temperaturen und Abweichungen von der Bestellung zu prüfen.
- Bei Trockenware kann ergänzend ein sogenannter Heizungstest helfen: Eine Probe wird geschlossen warm gestellt; vorhandene Insekten können dadurch sichtbar werden.
- Beanstandungen, Zurückweisungen und Rücksprachen mit Lieferanten sind zu dokumentieren.
Lager und Verkaufsraum
- Lagerbestände werden regelmäßig optisch kontrolliert. Besonders gefährdet sind Mehle, Getreide, Nüsse, Trockenfrüchte, Hülsenfrüchte und Saaten.
- Schädlingsmonitoring umfasst geeignete Fallen beziehungsweise Indikatoren, feste Kontrollintervalle, Lagepläne und dokumentierte Befunde.
- Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargen, Verpackungszustand und Kühltemperaturen sind systematisch zu überwachen.
- Befallene oder verdorbene Ware ist sofort zu sperren, eindeutig zu kennzeichnen und sicher zu entfernen.
Korrekturmaßnahmen
- Für typische Abweichungen werden vorab Maßnahmen festgelegt: Ware zurückweisen, sperren oder vernichten, Behälter reinigen, Ursache ermitteln und Lieferanten informieren.
- Nach einer Maßnahme ist zu prüfen, ob sie wirksam war und ob das Kontrollsystem angepasst werden muss.
